Rumpel die Pumpel steht im Logbuch unter Bemerkungen. Die Wellen brechen von backbord übers Boot und auch ins Cockpit. Dafür ist der Indik bekannt, dass Windrichtung und Strömung nicht übereinstimmen und eine unruhige See verursachen. Ich richte mein Segelgewand für die Nachtwache, möchte mich selbst motivieren, aber ich schaffe es nicht. Mein Kopf fährt Karussel und mein Magen verkrampft sich. Dankbar nehme ich das Angebot von Lois an, meinen Dienst zu übernehmen. Elf Stunden bleibe ich im Bett und treffe am nächsten Morgen auf einen ziemlich müden Kapitän. Mir geht es langsam besser, auch sind Wind und Wellen etwas ruhiger geworden. Wir genehmigen uns magenschonende Mahlzeiten und trinken Pfefferminztee statt Kaffee. Das Kochen ist zwar mühsam, macht aber wieder Spaß. Den Abwasch hinterher gebe ich gerne ab.

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